Nachbericht: Konferenz „1989. Politik – Wirtschaft – Erinnerung“

Im Rahmen „30 Jahre Öffnung Eiserner Vorhang“ fand am 16. Oktober 2019 die Konferenz „1989. Politik – Wirtschaft – Erinnerung“ in der NÖ Landesbibliothek statt. Die Konferenz war eine Kooperation von NÖ Landesarchiv & NÖ Landesbibliothek, dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und der Österreichisch-Russischen Historikerkommission.

„1989 veränderte das Gesicht Europas. Die kommunistischen Diktaturen in Osteuropa kamen zu Sturz, der Eiserne Vorhang wurde abgebaut. Im Zuge der Konferenz beschäftigten sich Historikerinnen und Historiker dreißig Jahre danach was dieses Ereignis für Niederösterreich bedeutete“, erläutert Roman Zehetmayer, Archivdirektor und Abteilungsleiter NÖ Landesarchiv & NÖ Landesbibliothek.

Im Mittelpunkt der international besetzten Tagung stand die Keynote-Speech von Hanns Jürgen Küsters von der Universität Bonn, die das „kurze 20. Jahrhundert“ als Folge des Ersten Weltkrieges interpretiert und 1989 als Beginn ein einer neuen Ära sieht.

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v.l.n.r. Roman Zehetmayer (Archivdirektor und Abteilungsleiter NÖ Landesarchiv & NÖ Landesbibliothek), Julia Grübler (Wiener Institut für Intern. Wirtschaftsvergleiche), Stefan Karner (Österreichisch-Russische Historikerkommission), Claudia Crawford (Konrad Adenauer Stiftung), Peter Ruggenthaler (LBI für Kriegsforschung Uni Graz), Hanns Jürgen Küsters (Uni Bonn), Andrea Brait (Uni Innsbruck), Wolfgang Brandstetter (Vizekanzler a.D.), Berthold Molden (Uni Wien), Stefan Eminger (NÖ Landesarchiv)

 

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